The Lost Dutchman

Der verlorene Holländer… oder, soll ich lieber der verlorene Niederländer schreiben… spielt auch irgendwie keine Rolle und ich weiß auch nicht warum er verloren ging… nur das unser Campingplatz so hieß.

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich bin selbst neugierig geworden und habe mal nachgeforscht… haha, nix Niederländer! Es handelt sich hier um die legendäre Goldmine, die nach dem deutschen Immigranten Jacob Wells (ca. 1810 – 1891) genannt ist. Aus Deutschmann wurde Dutchman.

Die Mine hat er geheim gehalten und es wird bis heute immer noch weitergesucht. 8000 Menschen sollen jährlich nach diesem Schatz suchen. Auch sind schon einige sind bei der Aktion ums Leben gekommen..

Angeblich soll es sich um eine der reichsten Minen überhaupt handeln.

Hierzu gibt es eine große Variante an Legenden. So, und jetzt wissen wir’s!

Wie schonmal erwähnt, übernachten wir immer nur alle paar Tage auf einen sogenannten Hookup, um mal wieder am Strom zu hängen und lange unter einer heißen Dusche zu stehen. Eine kleine Rolle spielt auch die besseren Internet Verbindung. In der Wildnis haben wir nur ganz selten Empfang.

Neulich wurde ich gefragt, ob die Olle Hex ein Klöchen hat. (Sorry, dass ich nicht persönlich antworte, aber es ist nicht immer leicht, da wir uns überwiegend in Gegenden ohne Netz aufhalten.)

Hat sie. Auch eine kleine Küche mit drei Wege Kühlschrank (Strom, Gas und Batterie), Mikrowelle, Gasherd und Spüle… natürlich alles im Puppenhaus Format, aber sehr gut durchdacht und vollkommen ausreichend.

Gasheizung. Wasser Tank, den wir aber nicht benutzen, weil dieser und seine Rohre nicht isoliert sind und bei diesen Temperaturen leicht platzen können. Heute Nacht z.B. Werden es gerade mal -7 Grad.

Zurück zum Campingplatz… der eigentlich genauso wie seinen Namen nichts zur Sache tut… nur, das dieser auch am Fuße des Superstition Mountain (Aberglaube Berg) lag und eigentlich ganz nett war.

Am nächsten morgen sind wir diesen tollen Berg hochgewandert und euch ein paar Fotos mitgebracht.

Übrigens wir wandern sehr viel und manchmal fragen wir uns schon, was wir uns da wohl wieder eingebrockt haben. Doch es tut gut und wie ich immer sage; die schönsten Orte auf dieser Welt, kommt man/frau nur zu Fuß hin!

…und hätten wir diese Geschichte schon früher gekannt… würden wir wahrscheinlich jetzt noch den Berg und seine Umgebung nach dem Gold absuchen!

Liebe Grüße!

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4 thoughts on “The Lost Dutchman

  1. Dieser Blick in die Ferne ist großartig und dazu der Himmel – einfach traumhaft schön-

    Gut wenn man noch so gut zu Fuß ist. längere Wanderungen können wir leider nicht mehr machen und so entgeht uns bestimmt ne Menge schönes.

    angesichts des strahlend blauem Himmels hätte ich nicht vermutet, dass es auch bei euch noch so kalt wird nachts – da ist es gut, wenn man sich einigeln kann im WoMO und die Heizung hochdreht

    Viel spaß weiterhin

    lg gabi

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  2. *lacht*…wie gut dass ihr es nicht gemacht habt, sonst gäbe es den schönen Post ja doch nicht so schnell ;-))) Die Geschichte drumherum finde ich auch sehr interessant, da sieht man doch mal wie schnell man sich täuschen kann. Habe bis dato auch immer gedacht dass der “Dutchman” mit den NIederländern zu tun hat^^

    Schaut toll aus was ihr gesehen habt. Ich finde es immer schade wenn Menschen “einfach” nur von von Steinen/Felsen sprechen. Auch sie sagen doch soviel aus.

    Klasse auch dass ich wieder mehr von dir/euch lese. Freue mich echt riesig darüber.

    AbraBesoSalu

    N☼va

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  3. Wunderbare Bilder und posts in Deinem blog, friend Ella … Jetzt fang ich wieder an zu heulen da ich mich an letztes Jahr erinnere als Pauli und Leanne und Katze Benny unterwegs waren … Wenn sie sich mal ein paar Tage nicht gemeldet haben, war ich ganz daneben. Then Paul woujd say: “Don’t get your shirt in a knot, mom … We are fine.” … Ich hoffe es geht Euch weiterhin gut. Seit vorsichtig und schreib bald wieder. Much love says this Alberta cat and her cat Theo.PS: Arschkalt hier …

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  4. Liebe Ella
    Es macht grossen Spass, dich/euch auf dieser Reise zu begleiten! Und wie immer lernt man viel dabei.
    Herzliche Grüsse aus dem eiszapfenkalten Nordontario
    Anita

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