Ich brauche Farbe…

…und ein wenig blauer Himmel!

So ein schlechtes Wetter wie zur Zeit, bin ich von Kanada nicht gewöhnt. 

Neulich sagte ich zu John; entweder möchte ich acht Wochen schlafen, oder morgen in New Mexico, USA aufwachen…

mmmmhhhh… geht nicht. Da hilft nur in schönen Erinnerungen und Fotos zu kramen. Spontan fällt mir Silver City ein. Eine kleines verzaubertes Städtchen im Süden des Staates.

Bunt und einen blauen Himmel! Wie gerne würde ich jetzt durch diese Gassen schlendern und noch mehr Fotos schießen!

Ich hoffe, diese bringen Frohsinn und Farbe in euren Herzen!

Bleibt gesund um am Ball!

Hallo liebe Leser!

Geht es euch allen gut?

Bei uns ist auch alles im Lot. Allerdings, unser Januar Wetter zeigt sich nicht gerade sonnig… „Grau in Grau“ ist angesagt. Deshalb berichte ich heute nicht vom Umbau, sondern suche ein paar Fotos vom letzten Sommer. 

Die Tatsache, zur Zeit kein Wohnmobil zu besitzen und die Sehnsucht in die Ferne zu reisen, bringen immer und immer wieder gedankliche Erinnerungen. Langweilige Aufgaben wie Putzen, Schleifen, Streichen oder Wäschefalten, lassen sich viel leichter und schöner erledigen, wenn Urlaubserinnerungen die Gedanken bunt bemalen.

20. Juli 2020 Oastler Lake, Ontario

23. Juli 2020 Grundy Lake, Ontario. The Swan Lake Hike

24. Juli 2020 Grundy Lake, Ontario

Unsere Katze Emmy, unterwegs beim Wasser saufen… habt ihr sie entdeckt?

In diesem Sinne; Lasst immer die Sonne im Herzen scheinen!

Herzliche Grüße! 

Hallo!… hier bin ich wieder…

Ich hoffe ihr seid alle gesund und munter. Das außergewöhnliche Jahr 2020 ist, zumindest laut Kalender, vorbei. Lasst uns hoffen, dass es in diesem neuem Jahr besser wird. In diesem Sinne; ein frohes und gesundes neues JahrWie versprochen, berichte ich jetzt über die  „Neues Haus Abendteuer“;  Überraschungen, was alles seinem Geist aufgab, Projekte und die viele Arbeit… unser wurde nicht langweilig!

Wird euch vielleicht ein wenig komisch vorkommen, jetzt im Winter viele Sommerbilder zu sehen. 

Auf unserem Grundstück befinden sich fünf riesen große und uralte Ahorn Bäume. (War schon immer mein Wunsch, ein Haus in Kanada mit einem Ahorn Baum).

Einen Tag nach dem Gesamtumzug, stürmte es kurz aber sehr heftig. Am Abend sind wir wie an einen jedem Abend (so wurden wir von unser Katze erzogen), zu einem Spaziergang. Wie staunten noch über einen Baum, der in der Nachbarschaft umgeflogen war, dann sahen wir auch schon einer unseren Bäumen, der einen gefährlichen Riss erlitt.

John telefonierte herum um einen „Lumber Jack“ (Professionellen Baumfäller) zu erreichen… waren alle total ausgebucht wegen des Sturmes. 

Wir hatten eine schlaflose Nacht, denn der Wind wehte noch sehr stark. Am nächsten Morgen war ein Team bei den Nachbarn und räumten den gefallen Baum und dessen noch stehenden Rest. Wir hin und baten den Jungs doch bitte unserem Baum anzusehen. Gesagt getan und auch die Fachmänner sahen einen eilenden Notfall.

Sie versprachen eine Sonderschicht nach Feierabend einzusetzen, ich richtete eine riesen Platte mit Sandwiches und Getränke und los ging es. Zum Glück konnte die eine hälfte des Baumes gerettet werden.

Die große Aufregung war dann abgehakt unter unerwartete Ereignisse und Kosten! 

Der halbe Baum war gerettet, der daneben stehende roter Ahorn Baum ist nicht zu schaden gekommen, und vor allem, unser daneben stehende Haus ist auch nicht zu schaden gekommen!

Ganz liebe Grüße und bleibt gesund!

Unsere „Limonade“

Hallo liebe Leser,

mein Blog hat schon viel zu lange geschlafen, und ich habe mir fest vorgenommen ihn wieder zu wecken.

Meine Idee ist, montags morgens wenn John seinen online Video Spanisch Unterricht durchführt, werde ich bloggen. Ob das weiterhin so klappt, ist erstmal in den Wolken geschrieben, schauen wir mal. (Ha ha… inzwischen sind wieder vier Wochen vergangen!)

2020, ist ja für uns allen ein außergewöhnliches Jahr. Sicher hat und wird auch jeder so seine eigene Geschichte erleben, doch ich wünsche mir sehr, dass sie positive sind und dass es euch allen gut geht!

Im Leben ist es sehr wichtig, die Zitronen die uns das Schicksal reicht, in Limonade zu verwandeln… ich gebe zu, es gibt auch Fälle, da ist es nicht möglich.

Was bei uns, in diesem Jahr, bisher so war… es hat echt blöd angefangen, ich meine richtig super blöd (um nicht das ordinäre Wort zu benutzen). Ich glaube, das Schlimmste ist doch immer diese Machtlosigkeit zu spüren. Menschen die einem alles bedeuten, sind auf einmal so wahnsinnig weit weg. Zu wissen, dass man nicht da sein kann um Schmerz und Freude mit einer Umarmung zu teilen, braucht seine Weile um es zu akzeptieren.

Sicher ging es vielen so in diesem Jahr, was bisher selbstverständlich war, hatte plötzlich Barrieren.

Zurück zu Februar… wir wussten, dass eine acht wöchige Reise vor uns stand und die Vorfreude brachte uns auf schönen Gedanken.

Aus familiären und anderen Verpflichtungen, mussten wir bis Ende des zweiten Monats warten, bevor wir mit unserer „Lilli“ (das Wohnmobil), für acht Wochen (geplant) Richtung Südwest USA Reisen konnten. Wir ließen uns Zeit und wo es uns gerade gefiel, blieben wir 1 – 2 Tage. Kaum in New Mexico USA angekommen, wurde es rapide ernst mit Covid-19 und wir waren gezwungen schnellstmöglich Richtung Heimat zurück zu fahren. Darauf folgten die großen Einschränkungen die ihr ja alle kennt.

Da wir ja beide Rentner sind, ist es zumindest eine finanzielle Beruhigung in der ganzen Situation. Doch die Sorgen um Familie, besonders Kinder, ist natürlich nicht weg zu radieren.

Inzwischen ging der Mai zu Neige und außer ein wenig im Haushalt, Garage und im Garten herum zu zupfen, war eigentlich Ebbe. Und weil wir es eh vorhatten, haben wir uns entschlossen auf der Suche nach unserem eigenen kleinen Traumhaus zu gehen. Sollte alles ganz einfach sein und vor allen sollten die Preise, wegen der Epidemie, in den Keller fallen… dachten wir! Und wieder einmal fiel das Schicksal vor lachen vom Hocker!

Um die Haussuche Erfahrung kurz zu machen; der Markt in der gewünschten Region schrumpfte um 50% des Vorjahres und die Preise stiegen um 30%!!! Autsch…

Sobald ein Haus in unsere Preisklasse auf den Markt erschien und wir es besichtigten, war es auch schon verkauft. Andere Objekte wurden zum Beispiel eine Woche zur Besichtigung gelassen, am Ende der Zeit wurden die Angebote abgegeben und der Höchstzahlende (ca. 30% über den Verkaufspreis) bekam das gute Stück.

Wir waren auf der Suche nach einem Bungalow mit bisschen Grundstück, entweder ländlich, Dorf oder Ortschaft. Natürlich hatten wir unsere Präferenzen…

ich sag euch; wir staunten nur noch!

2020, Menschen kämpfen um Klopapier, Nudeln und Häuser… wer hätte es gedacht!

Hauptgrund scheint der extrem niedrige Zinssatz und viele Städter is klar geworden, dass sie von Zuhause aus arbeiten können und somit sich ein schönes Landhaus zum gleichen Preis als eine zwei Zimmer Wohnung in der Stadt leisten können.

Kurz bevor Enttäuschung und Frust unser Gemüt ganz übernahm, hatte John die gute Idee erstmal eine Haus-such-Pause einzulegen und mit Lilli (hier in Canada) ein wenig Urlaub zu machen. So zu sagen; „unterwegs aber ohne unser Haus zu verlassen“.

Für alle Fälle, ließen wir einen Blankoscheck bei der Maklerin (sie ist eine Freundin und wusste inzwischen was wir suchten).

Über 1000 Km entfernt und eine Woche später, war plötzlich ein Haus im Netz. Maklerin führte uns durchs Haus per Video Gespräch, wir machten online ein Angebot und am folgenden Tag waren wir quasi „Hausbesitzer“!

Wir brachen unser Urlaub ab, denn wir wollten ja auch unser Haus sehen! Daraufhin folgten zwei Wochen Rennerei (ohne zu rennen, denn heut geht ja alles online) mit Bank, Anwalt, Versicherung, entrümpeln, packen, etc.. etc…. und am 14 August war Schlüsselübergabe und somit einen neuen Meilenstein in unser Leben!

In den nächsten Posts erzähle ich euch, was das Haus „unser Haus“, an Arbeit und Herausforderungen mit sich brach.

Ganz liebe Grüße!